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© Awakening Ayurveda 2003
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Die Einflüsse
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Wetter Aus den Tabellen zu den Ursachen für Ungleichgewichte geht hervor, dass das Wetter einen großen Einfluss auf uns hat. Wenn z.B. draußen typisches Vata-Wetter herrrscht - kalt, windig oder trocken, wechselhaft - dann steigt das Vata in uns allen. Das muss nicht direkt zu einem spürbaren Ungleichgewicht führen, wenn allerdings die Vata-Energie in uns bereits erhöht ist, z.B. durch Stress, dann kann es passieren, dass typische Vata-Symptome auftreten: man fühlt sich unentschlossen, nervös, ängstlich, unkonzentriert oder hat Kopfschmerzen. Pitta Typen geraten im Sommer sehr schnell aus dem Gleichgewicht, weil zu der inneren Hitze noch die äußere dazukommt. Das kann dann schnell zuviel werden, was sich in Ungeduld, Intoleranz und Wutanfällen äußern kann. Eine entzündliche bzw. sensible Haut ist ebenfalls ein klares Zeichen für zuviel Pitta. Typisches Kapha-Wetter ist geprägt durch Kälte und Feuchte. In einer solchen Situation fühlt man sich schneller lustlos und müde. Das liegt dann daran, dass die äußeren Einflüsse unser inneres Kapha aus dem Gleichgewicht gebracht haben.
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Bevor wir dazu kommen, welche Möglichkeiten des Ausgleichs einem zur Verfügung stehen, noch ein paar Worte zur Tagesroutine.
Tagesroutine Interessant sind auch die Einflüsse der Tageszeit auf unsere Doshas. Der Ayurveda teilt den Tag in Dosha-Phasen :
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Die Zeit von 2.00-6.00 und 14.00-18.00 Uhr wird von Vata beeinflusst. Hier dominieren die Einflüsse Wachheit und Klarheit. Man sollte deshalb vor 6.00 aufstehen. Die Zeit zwischen 14.00-18.00 bezeichnet der Ayurveda als kreative, kommunikative Zeit. Zwischen 6.00-10.00 und 18.00-22.00 Uhr ist Kapha-Zeit. Schwere und Trägheit bestimmen diese Phase. Für ausgesprochene Vata-Typen kann diese Phase sehr wohltuend sein, weil ein Ausgleich geschaffen wird. Abends sollte man darauf achten, dass man die nötige Bettschwere ausnutzt und vor 22.00 Uhr ins Bett geht. Leichtes Essen ist in dieser Phase angesagt, denn die Verdauung ist eher träge. Ganz anders in der Pitta-Zeit: das Verdauungsfeuer ist um die Mittagszeit am stärksten, deshalb sollte man hier auch die Hauptmahlzeit des Tages einnehmen. Um Mitternacht werden Träume verarbeitet.
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